

Es gibt Zeiten, in denen Schweigen bequem ist.
Und es gibt Zeiten, in denen Schweigen dazu beiträgt, dass Desinformation, Extremismus und politischer Irrsinn den öffentlichen Diskurs bestimmen.
Wir glauben, dass wir Letzteres nicht hinnehmen dürfen.
Deshalb gibt es Gegen den Strich (GdS).
Wir sind keine Partei.
Wir sind keine NGO.
Wir sind kein klassisches Medium.
Wir sind Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, die eine gemeinsame Überzeugung verbindet:
Demokratie lebt von überprüfbaren Fakten, kritischem Denken und einer offenen Debatte.
Wir recherchieren.
Wir dokumentieren.
Wir analysieren politische Entwicklungen.
Wir decken Widersprüche auf.
Wir veröffentlichen Satire.
Wir machen Musik.
Für uns schließen sich Information und Kreativität nicht aus.
Im Gegenteil:
Manchmal erreicht ein satirisches Bild mehr Menschen als ein langer Bericht.
Manchmal vermittelt ein Song eine Botschaft besser als ein Kommentar.
Entscheidend ist nicht die Form.
Entscheidend ist, dass Menschen wieder hinschauen.
Demokratie wird nicht nur an Wahltagen verteidigt.
Sie wird jeden Tag im öffentlichen Diskurs verteidigt.
Wenn Falschinformationen millionenfach verbreitet werden, wenn Hass normalisiert wird und wenn politische Radikalisierung zur Unterhaltung wird, reicht Wegsehen nicht mehr aus.
Wir möchten dazu beitragen, Entwicklungen sichtbar zu machen, Zusammenhänge einzuordnen und Diskussionen anzustoßen.
Nicht, weil wir glauben, immer Recht zu haben.
Sondern weil wir überzeugt sind, dass überprüfbare Fakten die Grundlage jeder ernsthaften Debatte sein sollten.
Satire ist für uns kein Selbstzweck.
Sie ist ein Werkzeug.
Sie kann Aufmerksamkeit schaffen.
Sie kann Macht hinterfragen.
Sie kann Widersprüche sichtbar machen.
Und manchmal erreicht sie Menschen, die klassische politische Kommunikation längst nicht mehr erreicht.
Satire ersetzt keine Recherche.
Aber sie kann ihr eine Bühne geben.
Wir beanspruchen keine Unfehlbarkeit.
Auch wir können Fehler machen.
Wenn wir Fehler erkennen oder nachvollziehbar darauf hingewiesen werden, korrigieren wir sie transparent.
Unsere Loyalität gilt keinen politischen Lagern.
Sie gilt überprüfbaren Fakten.
Seit unserer Gründung unterstützen wir außerdem Menschen, die extremistische oder politisch radikalisierte Milieus verlassen möchten – ebenso wie Angehörige oder Betroffene aus ihrem persönlichen Umfeld.
Nicht jede Geschichte gehört in die Öffentlichkeit.
Manche beginnen mit einem vertraulichen Gespräch.
Wir wissen, dass unsere Arbeit Widerspruch auslöst.
Das gehört zu einer offenen Gesellschaft.
Kontroverse ist kein Problem.
Demokratie lebt vom Streit über Ideen – nicht von Einschüchterung.
Wir lassen uns nicht davon abhalten, Missstände zu dokumentieren, Desinformation zu widersersprechen und Extremismus sichtbar zu machen.
Wir recherchieren, bevor wir behaupten.
Wir unterscheiden Meinung von Tatsachen.
Wir bleiben kritisch – auch gegenüber uns selbst.
Wir bleiben unbequem.
Nicht um des Widerspruchs willen.
Sondern weil Demokratie Menschen braucht, die hinschauen, nachfragen und den Mut haben, gegen den Strom zu schwimmen.
Fakten brauchen Menschen, die sie verteidigen.
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N. Arabacı
Adalet Mh. Manas Bulv. Folkart Towers B